Ich selbst liebe es mit reinen ätherischen Ölen und Kräutern zu arbeiten und so das Wohlbefinden und die Selbstheilungskräfte meiner Klientinnen und mir zu unterstützen. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht ganz intuitiv zu einem meiner kleinen Fläschchen greife um daran zu schnuppern. Sie geben mir Kraft, Motivation, Ruhe und lassen mich stark und gelassen durch den Tag gehen.


Intuitiv ist ein ganz wichtiges Wort bei meinen Aromaberatungen, ganz besonders auch bei schwangeren Frauen und jungen Mamis.

Immer der Nase nach, lautet das Motto! Jeder weiß, was ihm gut tut und was nicht. Gerade bei Düften ist unser limbisches System extrem gut ausgebildet. Früher galt die Nase als Fluchtorgan. Schon lange bevor man eine Gefahr sehen konnte, konnte man sie riechen. Natürlich müssen wir heute nicht mehr vor einem Säbelzahntiger flüchten, aber wenn wir etwas nicht riechen können, sollten wir darauf vertrauen, dass es dafür einen Grund gibt.

Kennt ihr den Spruch „Den kann ich nicht riechen“? Da ist was Wahres dran, denn im Unterbewusstsein wählen wir sogar unseren Partner über seinen Geruch aus.


In vergangenen Zeiten galt ein erhöhtes Geruchsempfinden übrigens auch als Anzeichen einer Schwangerschaft.



Liebe Mamis und natürlich auch Papis!

In den 9 Monaten einer Schwangerschaft verändert sich alles. Die traute Zweisamkeit wird zur wunderschönen Dreisamkeit. Der Körper jeder Frau verändert sich, muss ab sofort einen neuen Erdenbürger versorgen und beschützen. Die Hormone stellen sich um und oftmals kommt es zu Angstzuständen und Schlafstörungen, bei fortschreitender Schwangerschaft werden die Bewegungen anstrengender und der Alltag gestaltet sich als mühsam. Ich denke da oft an meine Schwangerschaft. Wir hatten ein kleines Badezimmer mit einer winzigen Sitzbadewanne und es war ein super heißer Sommer. Eigentlich wollte ich nur ein kühles Bad nehmen um meine geschwollenen Beine abzukühlen, mit dem Endergebnis dass ich in dieser Miniwanne stecken blieb und mich mein Mann eine Stunde später aus der Misere befreite.

Heute kann ich darüber herzlich lachen, damals war ich ziemlich verzweifelt!

Außerdem kreisten viele Gedanken in meinem Kopf herum. Wie wird es wohl werden, ist mein Kind gesund, was für ein Leben wird es haben? Wie schaffe ich die Geburt? Eigentlich wollte ich ja eine Wassergeburt doch es kam alles ganz anders.


Gerade bei solchen Überlegungen und Sorgen leisten reine ätherische Öle gute Dienste.

Sie können keine Wunder wirken aber sie können dich dabei unterstützen Ängste zu minimieren, deine innere Kraft zu stärken und dich mit einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben gehen zu lassen.


Dieses gute Gefühl spüren auch dein Baby und natürlich auch dein Partner.

Optimal lassen sich Düfte auch mit einem autogenen Training, einer Meditation oder schöner Musik ergänzen.

So schaffen sie einen Ort der Ruhe, Stille und Geborgenheit.

Probiere es einfach mal aus

Wichtig ist nur: „NIMM DIR ZEIT“ – fühle, erlebe, spüre . . .


Wie entscheide ich, welches ÖL für mich das richtige ist?


Am wichtigsten bei dieser Frage ist die Qualität, sehr teuer bedeutet aber nicht automatisch sehr gut, aber sehr günstig ist immer ein Warnsignal. Wenn du keine Erfahrung mit ätherischen Ölen hast, lasse dich bitte immer beraten und bespreche die Anwendung von Düften und Kräutern mit deiner Hebamme und deinem Frauenarzt oder Ärztin.


Sollten die Gerüche der reinen ätherischen Öle zu intensiv sein, verwende Hydrolate (Pflanzenwässer). Diese eignen sich hervorragend für den Start in die Welt der Gerüche.

Hydrolate sind die Nebenprodukte bei der Herstellung eines ätherischen Öls und ganz wundervolle Helfer in der Aromatherapie.

Sie eignen sich hervorragend zur Körperpflege, nicht nur in der Schwangerschaft.


Danach geht es um den Duft – Welcher ist der richtige?


Wie bereits oben erwähnt, vertraue deiner Nase!

Einige Düfte, die in der Schwangerschaft gerne angewendet werden sind zum Beispiel:

  • Rose: wundheilend, entzündungshemmend, entspannend

  • Neroli: stimmungsaufhellend, erfrischend

  • Lavendel: ausgleichend, wundheilend, beruhigend

Bitte achte immer auf die richtige Dosierung! Mehr ist nicht besser, ganz im Gegenteil!


Wie wende ich die Düfte richtig an?


Ätherische Öle können auf vielerlei Arten angewendet werden:

  • Als Dufttuch oder Duftkissen

  • In der Duftlampe oder dem Diffuser

  • Als Riechstift

  • Als Bad oder pflegendes Hautöl

Bitte wähle immer die Anwendung aus, die dir persönlich am meisten zusagt. Je nach Stimmung kann man die verschiedenen Anwendungsgebiete abwechseln und genießen.

Wenn du gerade erst in das Thema hinein schnupperst, wähle eine Technik die du jederzeit beenden kannst, wie z.B. das Duftkissen, dass du zur Seite legen kannst.



Wunder dich bitte auch nicht, wenn dir ein Duft, den du bis jetzt immer so geliebt hast, plötzlich nicht mehr unter die Nase geht. Das ist ganz natürlich. So individuell wie wir selbst sind, so individuell ist auch unsere Duftpalette und du darfst nicht vergessen, es redet jetzt noch jemand in dir drin mit und zeigt dir ganz genau was gut ist und was nicht!

Ich habe zum Beispiel Sommer- & Winterdüfte und die Arbeit mit der Rose genieße ich maximal einmal im Jahr, dann aber sehr intensiv. Als Bad, als pflegendes Körperöl und natürlich auch auf meiner Dufthalskette. Nach ca. 10 Tagen kommt das Rosenfläschchen wieder in meinen Aromaölekoffer und darf dort bis ins nächste Jahr verweilen.

Die Beschäftigung mit Ölen und Kräutern kann eine sehr bereichernde und erfüllende sein.

Sei neugierig und höre in dich hinein. Viel Spaß beim Schnuppern!


Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, eine persönliche Beratung benötigst, oder ätherische Öle der Fa. Feeling bei mir bestellen möchtest, kannst du dich natürlich jederzeit gerne bei mir melden: office@duftfaszinationen.at



Autorin:

Sabine Felleitner, ausgebildete Aromatologin, zertifizierte Kräuterpädagogin, ausgebildete Energetikerin und Elternbildnerin


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