Klinisch-psychologische Diagnostik
Vielen Menschen haben starke Angst vor einer Zahnbehandlung. Betroffene meiden Kontrollbesuche beim Zahnarzt / bei der Zahnärztin und leiden dann unter starken Zahnschmerzen. Der Zahnarztbesuch löst jedoch intensive Angstgefühle aus, die mit körperlichen Symptomen, wie Schwitzen, Herzrasen, Muskelanspannung und Übelkeit, einhergehen. Eine Zahnbehandlung ist dann nicht möglich.
Wenn die Angst vor einer Zahnbehandlung zu groß ist, gibt es die Möglichkeit, die Zähne unter Vollnarkose beim Zahnarzt / bei der Zahnärztin behandeln zu lassen. Hierfür benötigen Sie ein klinisch-psychologisches Gutachten zur Feststellung einer Zahnbehandlungsphobie, damit die Gesundheitskasse die Kosten bzw. einen Teil der Kosten für die Vollnarkose übernimmt.
Die Erstellung des Gutachtens beinhaltet ein persönliches Gespräch über Ihre genauen Beschwerden und mögliche Ursachen für die Zahnbehandlungsphobie sowie einige testpsychologische Fragebögen.
Dauer: 1-2 Stunden
Kosten: 250 Euro
Gutachten bei Zahnbehandlungsphobie
Gutachten bei ästhetisch-chirurgischen Eingriffen
Ein psychologisches Gutachten vor ästhetisch-chirurgischen Eingriffen hilft dabei, die psychische Stabilität und die Beweggründe der Patientin oder des Patienten genau zu untersuchen. Es stellt sicher, dass keine körperdysmorphe Störung oder eine andere psychische Erkrankung vorliegt.
Dieses Gutachten ist besonders bei Eingriffen wie Brustveränderungen, Nasen-, Ohr- oder Schamlippenkorrekturen sinnvoll und wird von vielen Plastischen Chirurgen verlangt.
Die Untersuchung umfasst ein Gespräch, wo die Motivation für die Operation, das eigene Selbstbild, subjektiver Leidensdruck, Lebensqualität und Erwartungen abgeklärt werden, sowie standardisierte testpsychologische Verfahren.
Das Gutachten beinhaltet die Informationen aus dem Gespräch, die Testergebnisse und eine individuelle Empfehlung.
Dauer: 1-2 Stunden
Kosten: 250 Euro
Klinisch-psychologische Diagnostik bei Personen mit Transidentität (Geschlechtsinkongruenz / Genderdysphorie)
Ich biete eine fachlich fundierte und wertschätzende klinisch-psychologische Diagnostik für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene an, die sich mit ihrer Geschlechtsidentität auseinandersetzen oder eine diagnostische Abklärung im Kontext von Transidentität wünschen.
Klinisch-psychologische Diagnostik bei Personen mit Transidentität ist ein begleitender Prozess, der die Bestätigung der Geschlechtsidentität sowie die Einschätzung eines möglichen Leidensdrucks zum Ziel hat. Sie kann eine wichtige Grundlage darstellen, um den Weg für weitere psychotherapeutische oder medizinische Schritte (Hormontherapie, geschlechtsangleichende Operationen) zu ebnen.
Transidentität selbst ist keine psychische Erkrankung, sondern eine Normvariante menschlicher Geschlechtsidentität. Die Diagnostik dient nicht der Infragestellung der Identität, sondern der professionellen Unterstützung, Orientierung und individuellen Entscheidungsfindung.
Ziele der klinisch-psychologischen Diagnostik:
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Bestätigung der Geschlechtsidentität:
Erfassung der inneren Gewissheit, sich einem anderen als dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht zugehörig zu fühlen, unter Berücksichtigung aktueller diagnostischer Kriterien. -
Einschätzung des Leidensdrucks:
Differenzierung zwischen der Geschlechtsinkongruenz selbst, die häufig als entlastend erlebt wird, und möglichem Leidensdruck (Genderdysphorie), der durch innere Konflikte oder äußere Faktoren wie Diskriminierung, soziale Ablehnung oder fehlende Unterstützung entstehen kann.
Die klinisch-psychologische Diagnostik orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und erfolgt in einem sicheren und respektvollen Rahmen. Sie umfasst ein Anamnese- und Explorationsgespräch (u.a. psychosexuelle Entwicklung, Geschlechtsidentitätsentwicklung, aktuelle Lebenssituation, Leidensdruck) und die Anwendung standardisierter Testverfahren.
Dauer: 2 Termine zu je 1-2 Stunden
Kosten: 490 Euro
